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Gesellschaft Jeder dritte Deutsche: Lügen gut für die Karriere
Baierbrunn - Wenn es um das berufliche Fortkommen geht, sind viele Deutsche der Ansicht, zu viel Ehrlichkeit bringe sie auf der Karriereleiter nicht wirklich nach oben. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau".
Danach sind sechs von zehn Deutschen (60,3 Prozent) überzeugt, dass Ehrlichkeit sich nicht immer auszahlt, "die Welt wolle schließlich belogen werden". Fast jeder Zweite (47,1 Prozent) meint, dass ständige Offenheit und Ehrlichkeit leicht als Naivität und Dummheit bewertet werden. Weit mehr als jeder Dritte (38,2 Prozent) glaubt daher, man müsse auch schon mal zur Lüge greifen, wenn man Karriere machen will. Drastische Mittel wählen indes nur wenige: Lediglich jeder Dreizehnte (7,7 Prozent) gibt an, schon mal falsche Gerüchte zu verbreiten, wenn das persönliche Vorteile bringt. (18.04.2008) Umfrage: „Steuerhinterziehung weit verbreitet“ - 14-04-08 12:20 Zu viel Ehrgeiz, Ziellosigkeit und Lästern schaden der Karriere am meisten - 01-04-08 12:15 Magazin: „Moral bringt Profit“ - 18-09-07 14:57 Familie und Ehrlichkeit sind den Deutschen am wichtigsten - 26-06-07 14:15 Allensbach-Umfrage: Wie moralisch sind die Deutschen? - 22-06-07 12:49 Lügen verjähren nicht - 15-02-07 13:30 > zurück |
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© CIW Wirtschaftsnachrichten, letzte Änderung: 13.06.2010 |
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