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Politik Weniger Geburten trotz Elterngeld
Wiesbaden/Berlin - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist die Zahl der Geburten im ersten Halbjahr 2007 mit 313.100 Kindern gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 (313.900) leicht zurückgegangen.
"Tatsache ist, dass es durch den Geburtenrückgang der vergangenen 30 Jahre heute ganze Müttergenerationen fehlen, die Kinder bekommen können“, meinte dazu Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen heute in Berlin. Die Zahl der Frauen zwischen 15 und 45 Jahren habe von 1996 bis 2006 um 0,9 Millionen abgenommen. Es würden sich jetzt aber junge Frauen wieder öfter für ein Leben mit Kindern entscheiden. Deshalb nehme die Anzahl der Kinder pro Frau, also die Geburtenrate, wieder zu, so die Ministerin. In den ersten neun Monaten des Jahres seien bereits 387.000 Elterngeldanträge bewilligt worden. Jede zehnte Bewilligung gehe an einen Vater. Zwei Drittel der Väter, die Elterngeld beantragt hätten, würden ein einkommensabhängiges Elterngeld erhalten. "Diese Väter treten ganz bewusst im Beruf kürzer, um Zeit für ihr Kind zu haben", so von der Leyen. Das Elterngeld würde immer mehr Wirkung entfalten und sei der richtige Ansatz, ist sich die Ministerin sicher. (spe|13.11.2007) Familienbewusste Personalpolitik lohnt sich für Unternehmen - 21-02-08 10:38 "Herdprämie" zum Unwort des Jahres 2007 gewählt - 17-01-08 15:25 Auf der Suche nach den familienfreundlichsten Unternehmen - 23-10-07 16:13 Familienfreundliche Regionen auch für die Wirtschaft attraktiv - 04-10-07 16:16 Jungmanager: Karriere kann privates Glück nicht ersetzen - 09-07-07 09:56 Familie und Ehrlichkeit sind den Deutschen am wichtigsten - 26-06-07 14:15 Familienfreundlichkeit schafft Wettbewerbsvorteile - 15-06-07 12:43 Wirtschaftswachstum durch mehr Kinder und „weniger“ Familie? - 17-11-06 10:54 > zurück |
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© CIW Wirtschaftsnachrichten, letzte Änderung: 13.06.2010 |
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