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Management Wirklich Erfolgreiche wollen mehr als nur Geld verdienen
(CiW) - „Die wirklich Erfolgreichen haben Ziele, die über das reine Geld verdienen hinausgehen“, stellte der renommierte Management-Berater und Bestseller-Autor Ken Blanchard in seinem Vortrag auf dem World-Business-Forum 2006 Ende Oktober in Frankfurt fest. Sie seien „Lieferant, Arbeitgeber und Investor von Freude“. Der Gewinn sei der Beifall von alledem.
Nach Auffassung von Blanchard haben die meisten Vision-Statements auf die Organisationen keine Auswirkung, weil sie nicht gelebt, nicht überwacht und nicht kommuniziert werden. Eine herausfordernde Vision beantworte die Fragen: Wer bist du? Wozu bist du da? Was sind unsere Werte? Aufpassen müsse man bei der Definition von Werten. Zu viele seien wirkungslos, weil das die Mitarbeiter überfordere. Zwei bis drei seien eine gute Zahl. Ein gutes Beispiel für gelebte Werte sei Disney. Deren Motto laute: „We are in the Happiness-Business“: Jeder Mensch soll beim Verlassen des Parks das gleiche glückliche Lächeln haben wie beim Eintritt. Als wichtigste Unternehmenswerte festgelegt habe Disney Sicherheit, Höflichkeit, Show und Effizienz. Zu seinen persönlichen Werten befragt antwortete Blanchard: „I`m a follower of Jesus Christ.“ Gute Leiterschaft – geteilte Leiterschaft Blanchard ging es bei seinem Vortragsthema „Führen von High Performance-Teams“ darum, wie man Teams zu einer hohen Leistung bringt. Berufene Führer wüssten, dass Leitung nur eine Leihgabe sei. Bei Führung gehe es nicht um die Ausübung purer Macht, sondern darum, aus der Abhängigkeit in die Unabhängigkeit zu führen. Eine gute Leiterschaft sei immer auch eine geteilte Leiterschaft. Man müsse den Einfluss, den man habe, mit seinen Mitarbeitern teilen. Der Schlüssel für eine gute Führung sei 1. richtiges Ziel, 2. Kundenorientierung, 3. Mitarbeiterbehandlung und 4. Führungsstil. Zweck und Werte des Unternehmens müssten laufend kommuniziert werden. Teammitglieder müssten Ermutigung, Anerkennung und Wertschätzung erhalten. Auch die Einhaltung moralischer Prinzipen sei wichtig. Mitarbeiter müssten verantwortungsbewusst und begeistert arbeiten können, Freude an ihrer Arbeit haben und Sinn, Stolz und Befriedigung empfinden. Ken Blanchard ist einer der prominentesten und gefragtesten Management-Denker weltweit. Sein Buch „The One Minute Manager“ (mit Spencer Johnson), von dem mehr als 18 Millionen Exemplare verkauft wurden, ist immer noch auf den Bestsellerlisten vertreten. In den Ken Blanchard Companies, einer internationalen Trainings- und Beratungsfirma, die er und seine Ehefrau 1979 gegründet haben, arbeitet er als "Chief Spiritual Officers". (09.11.2006) (notiert von CiW-Vorstandsmitglied Reiner Kafitz) Soziales Engagement im Ruhestand: Erfahrung wichtiger als freie Zeit - 26-09-07 12:50 Vorstands-Paläste drücken Aktienkurse - 27-04-07 11:32 Freiberufler glauben am wenigsten an ein Leben nach dem Tod - 03-04-07 09:33 Angst vor dem Scheitern hält von Existenzgründungen ab - 08-03-07 09:48 Braun: Manager mit Kindern führen verantwortungsbewusster - 07-03-07 13:11 Authentischer Führungsstil nur was für Gutmenschen? - 09-02-07 13:33 Allensbach-Umfrage: Immer mehr Deutsche haben gute Vorsätze für das neue Jahr - 08-02-07 10:56 CEOs sehen voller Zuversicht dem Jahr 2007 entgegen - 25-01-07 12:59 Niederlagen: Christentum motiviert zum Aufrappeln - 03-01-07 14:52 Arbeitgeberverband ermahnt Führungskräfte - 05-12-06 10:03 Wirtschaftsethiker: Christen dürfen reich sein - 27-11-06 10:03 „Minuten-Impulse für Führungskräfte“ von Ken Blanchard - 25-10-06 09:00 Werte-Einmaleins für Manager - 01-05-06 02:59 > zurück |
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© CIW Wirtschaftsnachrichten, letzte Änderung: 13.06.2010 |
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